Immobilienmarketingstrategen haben ein neues Lieblingsgadget: Geodatenmarketing! Mit Hilfe ausgeklügelter Geodaten basierend auf dem Geotagging* (sprich dem Herausfiltern von Daten aus der einfachen Frage “Wer hat wo welches Bild gemacht?” und Flickr sei Dank) können Laufwege von Touristen und Einheimischen großer und kleiner Städte verfolgt und grafisch dargestellt werden. Es ist also an Ihnen, sich vorher ein Bild zu machen, ob das Hotel, Restaurant, Fitnesscenter, Autohaus, Shoppingcenter, Bürohochhaus, etc. pp. am passenden Standort geplant ist, oder eben nicht.
Oben sehen Sie die verschiedenen Laufwege von Touristen (Rot) und Einheimischen (Blau) in New York City. Hier weitere Geodaten von Hong Kong, Paris und Berlin.
Für Idee um Umsetzung 5 volle Quaks!
Bild/Quelle: http://www.flickr.com/photos/walkingsf/sets/72157624209158632/
* Beim Geotagging wird ein raumbezogener Datensatz (z. B. ein Bild, eine Website, ein Artikel) mit einer Koordinate versehen. Die Koordinate wird alsTag, Attribut bzw. Metainformation beigefügt. Sie ermöglicht die räumliche Einordnung der Information. Die Daten lassen sich so zum Beispiel in einer digitalen Karte (wie z. B. Google Earth) an der richtigen Stelle platzieren. Im Internet haben sich hierfür die Begriffe Geotagging und Geocodingverbreitet. Das beigefügte Attribut wird entsprechend Geotag oder Geocode genannt. Beim Zuweisen von Koordinaten zu digitalen Bildern spricht man auch vom Geo-Imaging. Mit der Georeferenzierung von Wikipediaartikeln beschäftigt sich das WikiProjekt Georeferenzierung



