Archiv für die Kategorie ‘DERFROSCH über Wissenschaft(ler)’

Time-lapse im Immobilienmarketing – 3 Jahre in 3 Minuten!

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Das Wetter macht’s möglich – anstatt sich den Feierabend mit Herbstspaziergängen durch rot-golden schimmernde Laubtrauben zu vertreiben, kramt man bei Nieselregen und knappen 5 Grad Außentemperatur auch noch nach dem Feierabend im web nach dem Neuesten vom Neuesten und findet das:

Location: Paris / France First shot: january 2007 Last Shot: September 2010 Number of images: 45.000
Camera : DSLR Pentax K 110D Compositing & Editing: Pierre Jolivet

Time-lapse – oder – Wie stelle ich kurz, bündig und vor allem innovativ mein Immobilienprojekt vor und staube damit nebenbei noch jede Menge “Proms” von der Social Network-Gemeinde ab?

Und damit wieder zurück zum Time-lapse, oder auf Deutsch: dem Zeitraffer, was weit weniger zeitgenössisch klingt – im Grunde aber genau die Funktionsweise von Time-lapse Videos beschreibt.

“Beim Zeitraffer handelt es sich um eine filmische Methode zur Beschleunigung der Langzeitaufzeichnung von Bewegungsabläufen, bei der die Bildfrequenz der Aufnahmekamera im Verhältnis zur Abspielfrequenz herabgesetzt wird. Werden die Aufnahmen dann mit normaler Geschwindigkeit abgespielt, scheint der aufgenommene Vorgang schneller abzulaufen. Dadurch werden auch Änderungen sichtbar, die inEchtzeit aufgrund ihrer langsamen Natur vom Menschen nicht oder nur schwer wahrnehmbar sind.” (Wikipedia)

Gerade in der Immobilienbranche, die ja geradezu für diese “Moment”-Aufnahmen prädestiniert ist, denn es gibt ja wirklich einen Entstehungsprozess über einen längeren Zeitraum zu sehen, gerade in dieser marktingtechnisch-chronisch unterversorgten Branche gibt es aktuell noch viel zu wenig von diesen Projekten. Dabei halten sich die Kosten im Rahmen, ist das Handling von HD-Webcam und Programmsoftware denkbar einfach und das Ergebnis im Anschluss eindrucksvoller als jedes Exposé. Von dem täglichen Blick auf sein eigenes Baufeld – bequem und trockenen Fusses vom Schreibtisch aus – einmal ganz abgesehen.

Unser nächstes Time-lapse Projekt, sorry, natürlich das unseres Kunden, können Sie Ende dieses Jahres hier auf dem DREMB sehen, dann ist der Bau vor Ort abgeschlossen und alle Bilder sind im Kasten.

Fazit: 5 volle Quaks für innovative Ideen, die 3 Jahre auf 3 Minuten verkürzen können. Ein Vorsprung, welcher der Immobilienmarketing-Akzeptanz hierzulande auch einmal gut tun würde.

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DERFROSCH weiß wo DU stehst, und gehst!

Freitag, 02. Juli 2010

Immobilienmarketingstrategen haben ein neues Lieblingsgadget: Geodatenmarketing! Mit Hilfe ausgeklügelter Geodaten basierend auf dem Geotagging* (sprich dem Herausfiltern von Daten aus der einfachen Frage “Wer hat wo welches Bild gemacht?” und Flickr sei Dank) können Laufwege von Touristen und Einheimischen großer und kleiner Städte verfolgt und grafisch dargestellt werden. Es ist also an Ihnen, sich vorher ein Bild zu machen, ob das Hotel, Restaurant, Fitnesscenter, Autohaus, Shoppingcenter, Bürohochhaus, etc. pp. am passenden Standort geplant ist, oder eben nicht.

Oben sehen Sie die verschiedenen Laufwege von Touristen (Rot) und Einheimischen (Blau) in New York City. Hier weitere Geodaten von Hong Kong, Paris und Berlin.

Für Idee um Umsetzung 5 volle Quaks!

Bild/Quelle: http://www.flickr.com/photos/walkingsf/sets/72157624209158632/

* Beim Geotagging wird ein raumbezogener Datensatz (z. B. ein Bild, eine Website, ein Artikel) mit einer Koordinate versehen. Die Koordinate wird alsTagAttribut bzw. Metainformation beigefügt. Sie ermöglicht die räumliche Einordnung der Information. Die Daten lassen sich so zum Beispiel in einer digitalen Karte (wie z. B. Google Earth) an der richtigen Stelle platzieren. Im Internet haben sich hierfür die Begriffe Geotagging und Geocodingverbreitet. Das beigefügte Attribut wird entsprechend Geotag oder Geocode genannt. Beim Zuweisen von Koordinaten zu digitalen Bildern spricht man auch vom Geo-Imaging. Mit der Georeferenzierung von Wikipediaartikeln beschäftigt sich das WikiProjekt Georeferenzierung

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DERFROSCH als Übersetzungshilfe im Englisch für Immobilisten!

Dienstag, 29. Juni 2010

Ganz ehrlich “Greenbuilding” und “Infrastructure financing costs” können wir uns auch noch übersetzen, aber in einer Branche, die im Benutzen von Anglizismen ganz weit vorn rangiert, kann man auch schon mal ins Schwitzen kommen. Damit dieses in Zukunft nicht mehr passiert und in Sachen “Immobilienwirtschaft” der englische Wortschatz bis ins Ultimo aufpoliert werden kann, hier unsere treffsichere Übersetzungsempfehlung: Efi – Englisch für Immobilisten!

    Efi erschien von 2004 bis 2008 in “IWR” bzw. – da zwischenzeitlich umbenannt – in “Immobilienwirtschaft”, einem marktführenden Magazin der Haufe Mediengruppe, Freiburg im Breisgau. Es handelt sich um eine vom Seiteninhaber angeregte und betreute Monatsrubrik, die über mehr als vier volle Jahrgänge hinweg lief. Der Immobilien-Kosmos bringt dem Verlag zugegangene, von diesem teils gekürzte Originalfassungen. – Vorab eine Ur-Efi, die einer biederen Schwester wich, weil tönende Konkurrenz die Redaktion nach sortierten Gegenworten rufen ließ.
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Von Immobilien und anderen menschlichen Bedürfnissen!

Donnerstag, 17. Juni 2010

copyright by manos meisen

Achtung, jetzt kommt gleich zur Exposition ein ganz schlauer Satz, den man einfach mal auf sich wirken lassen muss, ohne vorher direkt zu wissen, um was es eigentlich geht:

Prof.Dr. Friedrich Thießen hat sich gemeinsam mit Promovent Nikolai Alexander Mader (TU Chemnitz): “…zur monetären Bedeutung der Ästhetik von Immobilien und der Ästhetik im Städtebau” mit dem Wert von “Stil” beschäftigt. Zentrales Ergebnis: “Es existiert ein Bedürfnis nach Stil, das prinzipiell unabhängig von Einkommen, Alter, Bildungsgrad oder Geschlecht ist. Dieses Bedürfnis ist offenbar einfach menschlich”.

Oha! Ach! Wirklich?! Warten Sie es ab, es kommt noch besser: ” Menschen unterscheiden sich also weniger in ihrem Bedürfnis nach Stil, als in ihren Möglichkeiten oder ihrer Bereitschaft, für Stil zu bezahlen.” Hätten Sie jetzt auch nicht gedacht, geahnt oder instinktiv gewusst, oder? Brechen wir es mal brachial herunter, und nehmen uns aus dieser Studie nur den “menschelnden” Part heraus, lässt sich also resümieren: “je mehr Kohle, desto mehr kann man davon ausgehen, dass die Hütte in der der Mensch lebt, ihm auch wirklich gefällt!”. Wie man aus dieser Studie die Kurve zu Immobilienmarketing kriegt, weiß einzig und allein Michael Schumacher, der Rest der logisch denkenden Menschheit fährt bei diesem Rennen erst gar nicht mit.

(weiterlesen …)

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