Archiv für die Kategorie ‘DERFROSCH über Immobilienmarketing’

DERFROSCH fragt: Wie doof ist das Volk?

Montag, 19. Juli 2010

Naja, zugegeben, angesichts der heutigen Headline könnte man meinen, wir beim DREMB hätten am Montagmorgen mal wieder zu tief in die Kaffeetasse geguckt, aber wir wären nicht wir, wenn an dieser Frage nicht etwas dran wäre. Zumal das auch heute wieder aufgegriffene Thema “Naming”, hier bei uns ein ganz besonders beliebtes ist!

Warum so sarkastisch – nun – und damit kommen wir zur Frage hinsichtlich der Intelligenz des Volkes; man hat sich seitens der LBBW Immobilien und der Münchener Abendzeitung eine ganz tolle Aktion ausgedacht: 4 Namen für die einzelnen Passagen unter dem Stachus? Soll sich doch das Volk was einfallen lassen, dem “Gewinner” kaufen wir dann seinen erdachten Namen für ein Preisgeld in Höhe von 1.000,00 EUR einfach ab. Ganz schön preiswert, und billig obendrein!

Angefangen hat die Geschichte, welche schließlich zu dieser Frage führte, mit den kürzlich fertiggestellten Stachus-Passagen in München. Was ansich nichts schlimmes vermuten lässt, außer vielleicht – das Baby hat bis dato noch keinen Namen, lässt sich jedoch beim näheren Hinblick, eine unschmackhafte Farce durchschmecken. Das klingt jetzt vielleicht komisch und ist es schließlich auch, also zumindest in der Kategorie “Die lustigsten Ideen für innovatives Naming im Immobilienmarketing” ist dieser Aktion die goldene Himbeere sicher!

Dem ersichtlichen Vorteil der Aktion, dem Preis, steht die Frage nach des Volkes Talent im Immobilienmarketing gegenüber. Schließlich hätte “zuviel” Demokratie in der Namensfindung auch schon mal zu Bundeskanzlern wie “Horst Schlämmer” geführt …

5 volle Quaks für kostengünstiges Naming minus 3 Quaks für schlecht getimte Demokratie = 2 Quaks!

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Hörst Du sie noch schreien?

Freitag, 16. Juli 2010

Wer jetzt ein Gewaltverbrechen vermutet, liegt leider gar nicht so falsch. Tatsächlich ist unser heutiges Thema die Umgestaltung einer geschichtsträchtigen Erfurter Immobilie. Der ehemalige Stasi-Knast, sprich das Gefängnis der ehemaligen DDR-Staatssicherheit in der Erfurter Andreasstraße mit Blick auf den Domplatz, wird für 11,5 Mio Euro durch die OFB Projektentwicklung (FFM) in ein Büro- und Verwaltungsgebäude umgewandelt, mit dem Vorteil, dass die neuen “Insassen” freien Blick auf das Dom-Severiensemble haben werden.

Sicherlich, der Ex-Knast hat eine  Menge Standort Vorteile zu bieten: Dom- und Altstadt liegen vis á vis, ausreichend Parkplätze direkt nebenan und der öffentliche Nahverkehr mit einer seiner zentralsten Haltestellen in Erfurt ist nur einen Katzensprung entfernt. Hier sieht die OFB auch die prädestinierten Merkmale seiner Immobilie und hofft mit diesen Arztpraxen, Anwälte und andere gewerbliche Mieter zu finden.

Wie die Immobilienzeitung berichtet, erfolgte nun die Freigabe der Immobilie durch die Stadt Erfurt, ist mit dem Schlussstrich unter einem Jahre andauernden Diskurs gleich zu setzen. Rund 7.300 qm Fläche galt es zu verteilen und die OFB hat mit rund 3.700 qm davon mehr als die Hälfte davon zur Umgestaltung zugesprochen bekommen. 650 qm im ehemaligen Kommandantenhaus gehen nach der Sanierung, die im September 2011 abgeschlossen sein soll, an eine polizeiliche Beratungsstelle und den Kontaktbereichsbeamten. Auf den verbleibenden knapp 3.000 qm Fläche wird eine Gedenk- und Bildungsstätte unter der Trägerschaft der Stiftung “Gedenken – Erinnern – Lernen. Thüringer Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur” errichtet.

Ob diese Maßnahmen allerdings ausreichen, auch den zukünftigen, gewerblichen Mietern in diesem Gebäude, den Zugang zu diesem und seiner Geschichte im wörtlichsten Sinne, zu gewährleisten, in dem man die Gefängnismauer einreißt und eine große, helle Lobby als Entree baut, bleibt den neuen “Insassen” nur zu wünschen.

DERFROSCH urteilt im Namen des Immobilienmarketing und 3 von 5 möglichen Quaks, nicht als Wertung, sondern vielmehr als Denkanstoß.

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Disteln für die Mieter, Sonnenblumen für den Herren! Mieterkommunikation in der Schweiz!

Montag, 12. Juli 2010

Wer hat’s erfunden? Richtig! Die Schweizer. Das Bergvölkchen rund ums Matterhorn, genauer gesagt in Winterthur, ist in Aufruhr. Warum ist schnell erklärt, der ortsansässige “Immobilienkönig” Bruno Stefanini hat per zweiseitigem Diktat seine Mieter aufgefordert, sie sollen doch bitte im Rahmen einer gesetzlich vorgeschriebenen Datenerfassung ihre Wohnungen ausmessen, auf den Zentimeter genau. Da rührte sich dann doch tatsächlich Widerstand und Bruno Stefanini, ihm gehören gleich 4 Schlösser UND Greta Garbos Rolls Royce, fühlt sich missverstanden und seine Mieter mehr zur Rage als zum Ausmessen ihrer Wohnungen angeregt.

Winterthur/Schweiz

Klingt alles komisch? Ist es aber nicht. Denn im Zeitalter der effektiven Mieterkommunikation darf ein Fauxpas solchen Ausmaßes einfach nicht passieren – Missverständnis hin oder her. Wahrscheinlich ist die Schweiz einfach nicht groß und der Umsiedlungswillen der als gemütlich verschrieenen Almansiedler nicht ausgeprägt genug, hierzulande, würde solch hirarischer Umgang mit Mietern böser bestraft werden, denn da heißt – Leerstand – das magische Wort.

DERFROSCH hat für des schweizerischen Vermieters Kommunikation mit seinem höchstem Gut, dem Mieter, keinerlei Quaks übrig. Wir sind uns sicher, der Ton macht die Musik, die Worte den verbalen Blumenstrauss und mit ein paar mehr “Sonnenblumen” anstatt Disteln im “Blumenbukett”, hätten die Mieter wahrscheinlich auch die Grundrisse auf Rosenpapier gezeichnet. Aber wer hat’s erfunden, … genau!

Bild/Quelle: michael berger / pixelio.de

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“Raider” heißt jetzt “Twix” – und das “Airrail”- Center heißt jetzt “The Squaire”

Freitag, 09. Juli 2010

Frankfurt tanzt den Squaredance, könnte man meinen. Denn Angesichts einer famosen Immobilien-Namensänderungen in der Main-Metropole, die nicht nur einen Sternekoch ins Schwitzen und sich selbst in alle Medien gebracht hat, haben wir gerade genauso viele Fragezeichen im Gesicht – wie bei Cowboybehüteten Frankfurtern im synchronen Stechschritt.

Die richtigen Namen für Immobilien zu finden, auf Businessdeutsch “Naming”, ist nicht immer leicht, für DERFROSCH auch nicht. Denn dieser Name repräsentiert zukünftig als Erstes auch immer die Marke dieser Immobilie. Benötigen Immobilien überhaupt Namen? Nun, ein Name gibt einer Immobilie Identität, Image und individuelle Persönlichkeit, so wie bei uns Menschen auch.

Nun also die Namensänderung des Airrail-Center Frankfurt zu “The Squaire”, und dieses auch noch mitten in der Projektphase. Befindet sich das Airrailcenter etwa im Zeugenschutzprogramm?

Mann kennt das ja aus diversen Hollywood-Produktionen und klischeebedienenden Werbespots – irgendwas läuft schief und es muss eine neue indendität her, und zwar schnell! Aus Hans Meier wird Klaus Müller, zusätzlich zum neuen Namen erhält Klaus Müller eine Gesichts-OP nebst Körpermodelling und danach erkennt ihn kein Mensch mehr. Der “alte” Hans Meier ist somit inklusive seiner Vergangenheit ad acta gelegt.

Was im Film ansatzweise funktioniert, funktioniert in der Immobilienbranche eben nicht. In FFM firmierte bisher eine Neunstöckige Vorzeige-Immobilie als Airrail-Center. Ein 660 Meter langer Gigant in exponierter Lage mit exponierten Design- und der Name, der passte sogar zum Standort. “Air” für Luft – “Rail” für Schiene, so einfach und so gut! Warum also jetzt, (weiterlesen …)

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Immobilienmarketing in 3D!

Donnerstag, 08. Juli 2010

Diese großen 3D-Installationen sieht man zur Zeit überall – zumindest online. Gestaltet von John Pugh, bringen diese großartigen und äußerst kreativen Kunstwerke, die Realität und die Unwirklichkeit an Hauswänden in ein gerade zu perfektes Zusammenspiel. DERFROSCH fordert mehr Mut hierzulande – Mut zur Farbe, Mut zur Bekenntnis zum Offensiv-Immobilienmarketing, dass mehr als nur das Innere einer Immobilie nach Außen trägt, sondern auch ein aussagekräftiges Statement ist!

5 volle Quaks von DERFROSCH für Kunst die schein- und unmittelbar nichts zu Anfassen ist, oder doch?

Bild/Quelle: http://www.inewidea.com/2010/04/13/30183.html#more-30183

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Architektur die zeigt, was in ihr steckt!

Montag, 05. Juli 2010

Dass Architektur eine besondere Rolle im Immobilien-Marketing spielt wissen wir, ob es die Lenker und Entscheider auch wissen, lassen wir mal offen. Auf unserer Suche nach interessanten, architektonischen Konzepten, die schon von Weitem widerspiegeln was das Innere verbirgt, sind wir leider wieder mal nur im Ausland fündig geworden.

Schade eigentlich, denn angesichts der sehr aussagekräftigen Gebäude, die an ihrer bloßen Erscheinung schon erkennen lassen, zu welchem Zweck sie erbaut worden sind, haben wir wunderschön vielfältige Bilder zum Beispiel von Düsseldorf oder Berlin im Kopf. Irren wir uns? Kennen Sie ein Gebäude, dass diesen Maßstäben entspricht? Dann nichts wie hin, ein Bild gemacht und an DERFROSCH geschickt – wir verwerten Ihre Vorschläge sehr gern. Obwohl, einen hätten wir dann noch: Das MEGA-Klo!

4 von 5 Quaks für mutige Architekten und noch mutigere Stadtplaner!


Bild/Quelle: http://blog.libero.it/ravensas/7757785.html

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DERFROSCH weiß wo DU stehst, und gehst!

Freitag, 02. Juli 2010

Immobilienmarketingstrategen haben ein neues Lieblingsgadget: Geodatenmarketing! Mit Hilfe ausgeklügelter Geodaten basierend auf dem Geotagging* (sprich dem Herausfiltern von Daten aus der einfachen Frage “Wer hat wo welches Bild gemacht?” und Flickr sei Dank) können Laufwege von Touristen und Einheimischen großer und kleiner Städte verfolgt und grafisch dargestellt werden. Es ist also an Ihnen, sich vorher ein Bild zu machen, ob das Hotel, Restaurant, Fitnesscenter, Autohaus, Shoppingcenter, Bürohochhaus, etc. pp. am passenden Standort geplant ist, oder eben nicht.

Oben sehen Sie die verschiedenen Laufwege von Touristen (Rot) und Einheimischen (Blau) in New York City. Hier weitere Geodaten von Hong Kong, Paris und Berlin.

Für Idee um Umsetzung 5 volle Quaks!

Bild/Quelle: http://www.flickr.com/photos/walkingsf/sets/72157624209158632/

* Beim Geotagging wird ein raumbezogener Datensatz (z. B. ein Bild, eine Website, ein Artikel) mit einer Koordinate versehen. Die Koordinate wird alsTagAttribut bzw. Metainformation beigefügt. Sie ermöglicht die räumliche Einordnung der Information. Die Daten lassen sich so zum Beispiel in einer digitalen Karte (wie z. B. Google Earth) an der richtigen Stelle platzieren. Im Internet haben sich hierfür die Begriffe Geotagging und Geocodingverbreitet. Das beigefügte Attribut wird entsprechend Geotag oder Geocode genannt. Beim Zuweisen von Koordinaten zu digitalen Bildern spricht man auch vom Geo-Imaging. Mit der Georeferenzierung von Wikipediaartikeln beschäftigt sich das WikiProjekt Georeferenzierung

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DERFROSCH als Übersetzungshilfe im Englisch für Immobilisten!

Dienstag, 29. Juni 2010

Ganz ehrlich “Greenbuilding” und “Infrastructure financing costs” können wir uns auch noch übersetzen, aber in einer Branche, die im Benutzen von Anglizismen ganz weit vorn rangiert, kann man auch schon mal ins Schwitzen kommen. Damit dieses in Zukunft nicht mehr passiert und in Sachen “Immobilienwirtschaft” der englische Wortschatz bis ins Ultimo aufpoliert werden kann, hier unsere treffsichere Übersetzungsempfehlung: Efi – Englisch für Immobilisten!

    Efi erschien von 2004 bis 2008 in “IWR” bzw. – da zwischenzeitlich umbenannt – in “Immobilienwirtschaft”, einem marktführenden Magazin der Haufe Mediengruppe, Freiburg im Breisgau. Es handelt sich um eine vom Seiteninhaber angeregte und betreute Monatsrubrik, die über mehr als vier volle Jahrgänge hinweg lief. Der Immobilien-Kosmos bringt dem Verlag zugegangene, von diesem teils gekürzte Originalfassungen. – Vorab eine Ur-Efi, die einer biederen Schwester wich, weil tönende Konkurrenz die Redaktion nach sortierten Gegenworten rufen ließ.
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Mit Ordnung durchs Immobilienmarketing?

Freitag, 25. Juni 2010

Nö! Ganz klar: Nein! Ordnung kann jeder, Chaos ist kreativ. So lautet in etwa die Kernaussage folgenden Youtube-Fundstückes, wenn man dort einfach mal das Wort “Immobilienmarketing” in die Suchmaske eingibt. Was rauskommt ist ein “schockierend realer” Einblick hinter die Kulissen des Immobilienmarketing, so soll es uns vermittelt werden.

Was uns allerdings hat stutzig werden lassen – ist die Tatsache, dass der Laptop (Computer, Rechner, digitale Rechenmaschine mit Eingabehilfe etc. pp.) wahrscheinlich auch unter den Massen an Papier verschwunden ist. Papier?! Sie wissen schon, das dünne Zeug, wo die Kinder bei Ikea mit den kleinen Stiften lustige Figuren drauf malen und Mutti es anschließend als das neueste Servietten-Design dem Papa unter den Kerzenberg im Einkaufswagen schmuggelt.

Also, hier der Beweis für die Existenz von “Immobilienmarketing” auf Youtube!

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Immobilienmarketing: Note 1. Setzen!

Mittwoch, 23. Juni 2010

“Da sich nahezu jedes nicht öffentliche Architekturprojekt am Markt behaupten muss, sollte ein professionelles Immobilienmarketing den gesamten Lebenszyklus eines Projektes begleiten. Das Immobilienmarketing wird häufig lediglich als ein Instrument, das kurzfristig zu Vermarktungserfolgen verhelfen soll, (miss)verstanden. Es muss jedoch in einem ganzheitlichen Prozess gesehen werden, bei dem es bereits mit den ersten Ideen zum Projekt beginnt.”…

Dem ist nichts hinzuzufügen und damit ein motivierendes “Guten Morgen” und bitte auch gleich wach bleiben an die sog. Immobilienbranche. DERFROSCH predigt es täglich und bekommt mit diesem Auszug auch “diplomierten” Zuspruch. Denn weiter heißt es in der Einleitung der Diplomarbeit von Bruss & Quade zum Thema “Erfolgsfaktor Immobilienmarketing”:

“Das Marketing in der Immobilienwirtschaft ist sowohl im Architekturstudium als auch in der Praxis bei Anbietern von Planungsleistungen und Projekten häufig noch ein ungewohntes und zu wenig beachtetes Gebiet. Dabei handelt es sich beim Immobilienmarketing um eine Zusatzqualifikation, denn eine Projektqualität an sich bedeutet nicht automatisch Erfolg am Markt. Ohne ein professionelles Immobilienmarketing können Vorteile und Alleinstellungsmerkmale eines Projektes den potentiellen Zielgruppen nicht vermittelt werden.”

Die gesamte Diplomarbeit zum Thema können Sie hier bestellen. Übrigens, diese Diplomarbeit erhielt die Gesamtnote 1, genauso wie unser Immobilienmarketing! Quak – DERFROSCH!

Bild/Quelle: Christian Seidel by pixelio.de

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