Archiv für Juli 2010

Disteln für die Mieter, Sonnenblumen für den Herren! Mieterkommunikation in der Schweiz!

Montag, 12. Juli 2010

Wer hat’s erfunden? Richtig! Die Schweizer. Das Bergvölkchen rund ums Matterhorn, genauer gesagt in Winterthur, ist in Aufruhr. Warum ist schnell erklärt, der ortsansässige “Immobilienkönig” Bruno Stefanini hat per zweiseitigem Diktat seine Mieter aufgefordert, sie sollen doch bitte im Rahmen einer gesetzlich vorgeschriebenen Datenerfassung ihre Wohnungen ausmessen, auf den Zentimeter genau. Da rührte sich dann doch tatsächlich Widerstand und Bruno Stefanini, ihm gehören gleich 4 Schlösser UND Greta Garbos Rolls Royce, fühlt sich missverstanden und seine Mieter mehr zur Rage als zum Ausmessen ihrer Wohnungen angeregt.

Winterthur/Schweiz

Klingt alles komisch? Ist es aber nicht. Denn im Zeitalter der effektiven Mieterkommunikation darf ein Fauxpas solchen Ausmaßes einfach nicht passieren – Missverständnis hin oder her. Wahrscheinlich ist die Schweiz einfach nicht groß und der Umsiedlungswillen der als gemütlich verschrieenen Almansiedler nicht ausgeprägt genug, hierzulande, würde solch hirarischer Umgang mit Mietern böser bestraft werden, denn da heißt – Leerstand – das magische Wort.

DERFROSCH hat für des schweizerischen Vermieters Kommunikation mit seinem höchstem Gut, dem Mieter, keinerlei Quaks übrig. Wir sind uns sicher, der Ton macht die Musik, die Worte den verbalen Blumenstrauss und mit ein paar mehr “Sonnenblumen” anstatt Disteln im “Blumenbukett”, hätten die Mieter wahrscheinlich auch die Grundrisse auf Rosenpapier gezeichnet. Aber wer hat’s erfunden, … genau!

Bild/Quelle: michael berger / pixelio.de

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“Raider” heißt jetzt “Twix” – und das “Airrail”- Center heißt jetzt “The Squaire”

Freitag, 09. Juli 2010

Frankfurt tanzt den Squaredance, könnte man meinen. Denn Angesichts einer famosen Immobilien-Namensänderungen in der Main-Metropole, die nicht nur einen Sternekoch ins Schwitzen und sich selbst in alle Medien gebracht hat, haben wir gerade genauso viele Fragezeichen im Gesicht – wie bei Cowboybehüteten Frankfurtern im synchronen Stechschritt.

Die richtigen Namen für Immobilien zu finden, auf Businessdeutsch “Naming”, ist nicht immer leicht, für DERFROSCH auch nicht. Denn dieser Name repräsentiert zukünftig als Erstes auch immer die Marke dieser Immobilie. Benötigen Immobilien überhaupt Namen? Nun, ein Name gibt einer Immobilie Identität, Image und individuelle Persönlichkeit, so wie bei uns Menschen auch.

Nun also die Namensänderung des Airrail-Center Frankfurt zu “The Squaire”, und dieses auch noch mitten in der Projektphase. Befindet sich das Airrailcenter etwa im Zeugenschutzprogramm?

Mann kennt das ja aus diversen Hollywood-Produktionen und klischeebedienenden Werbespots – irgendwas läuft schief und es muss eine neue indendität her, und zwar schnell! Aus Hans Meier wird Klaus Müller, zusätzlich zum neuen Namen erhält Klaus Müller eine Gesichts-OP nebst Körpermodelling und danach erkennt ihn kein Mensch mehr. Der “alte” Hans Meier ist somit inklusive seiner Vergangenheit ad acta gelegt.

Was im Film ansatzweise funktioniert, funktioniert in der Immobilienbranche eben nicht. In FFM firmierte bisher eine Neunstöckige Vorzeige-Immobilie als Airrail-Center. Ein 660 Meter langer Gigant in exponierter Lage mit exponierten Design- und der Name, der passte sogar zum Standort. “Air” für Luft – “Rail” für Schiene, so einfach und so gut! Warum also jetzt, (weiterlesen …)

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Immobilienmarketing in 3D!

Donnerstag, 08. Juli 2010

Diese großen 3D-Installationen sieht man zur Zeit überall – zumindest online. Gestaltet von John Pugh, bringen diese großartigen und äußerst kreativen Kunstwerke, die Realität und die Unwirklichkeit an Hauswänden in ein gerade zu perfektes Zusammenspiel. DERFROSCH fordert mehr Mut hierzulande – Mut zur Farbe, Mut zur Bekenntnis zum Offensiv-Immobilienmarketing, dass mehr als nur das Innere einer Immobilie nach Außen trägt, sondern auch ein aussagekräftiges Statement ist!

5 volle Quaks von DERFROSCH für Kunst die schein- und unmittelbar nichts zu Anfassen ist, oder doch?

Bild/Quelle: http://www.inewidea.com/2010/04/13/30183.html#more-30183

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DERFROSCH blickt durch!

Mittwoch, 07. Juli 2010

Da sind sie wieder, die großen Schlagworte der neuen Medien wie zum Beispiel “iPad”. Das Wort- aber nicht sinnverwandte “EyePet” soll heute aber mehr in unserem Fokus stehen. “EyePet”? Ja, denn was als dimensionserweiterete Spielmöglichkeit schon vor ca. 1 Jahr die Gemeinde begeisterte, hat in seiner technischen Umsetzung Einzug auf Handys und dergleichen gehalten. Die Rede ist von der erweiterten Realität. Kurz, bei “EyePet” wurden noch lustige Krabbeltierchen am Bildschirm in Echtzeit in Aufnahmen der Umgebung des Spielers eingebunden. Doch innerhalb eines Jahres hat die Technologie ein Niveau erreicht, die sie auch für kommerzielle Anwendungen interessant macht: Die „Augmented Reality“, zu Deutsch „erweiterte Wirklichkeit“, zieht immer mehr Hightech-Fans in ihren Bann. Und nicht nur die: Wenn ein Blick auf das Handydisplay nicht nur die reale Umgebung zeigt, sondern die Bauwerke, Gebirgszüge oder Seen namentlich beschriftet sind, man in einem Restaurant per Fingertipp einen Tisch bestellen kann oder leer stehende Wohnungen als verfügbare Immobilien ausgewiesen werden – natürlich gleich mit einer direkten Kontaktmöglichkeit zum jeweiligen Makler –, zeigen sich auch Personen, die das Handy normalerweise nur zum Telefonieren benutzen, höchst interessiert. Dabei steht Augmented Reality noch ganz am Anfang.
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DERFROSCH – Pressespiegel zu Immobilienpreisen

Dienstag, 06. Juli 2010

Dass mit dem Entertainment im Immobilienbusiness ist ja so eine Sache: Dem Anspruch, Informatives unterhaltsam in Worte zu packen, das Thema trotzdem nicht zu verfehlen und dabei immer noch informativ zu sein, wollen wir von DREMB täglich gerecht werden. Dennoch, wenn man heute bei Google-News “Immobilien” als Suchwort eingibt, erhält man ein und dieselbe Schlagzeile, nämlich “Immobilienpreise steigen in Deutschland wieder an!” gleich von mehreren Blogs und Newsmagazinen angeboten. Ein Thema, da kann man sich anstrengen wie man will, der Entertainmentfaktor geht gen Null, obwohl, vielleicht ist die Nachricht an sich ja schon das Unterhaltsame!

So titelt der immobilo-Blog, dass trotz Krise die Immobilienpreise wieder steigen:

Untersuchungen der Landesbausparkassen (LBS) zufolge macht sich in Deutschland eine Trendwende bemerkbar: Das Interesse an Wohneigentum steigt wieder. Die Folge sind steigende Immobilienpreise, besonders in den Großstädten.

Es tut sich etwas auf dem deutschen Immobilienmarkt: Wie in der Online-Ausgabe des Magazins „Spiegel“ berichtet wird, hat die Nachfrage nach Wohneigentum laut einer Untersuchung der Landesbausparkassen (LBS) deutlich zugenommen. Grund für den Trend sind unter anderem die zurzeit niedrigen BauzinsenBaufinanzierungen sind derzeit also günstig zu haben. Unerwartet kommt die Entwicklung nicht: Schon im März hatte die Hamburger LBS eine Untersuchung veröffentlicht, nach der Bestandseigentumswohnungen im Jahresvergleich um 8,5 Prozent teurer geworden waren – dabei handelte es sich um den höchsten Anstieg seit 20 Jahren. …weiterlesen

Vom “deutschen Immobilienwunder” gar, schreibt DER SPIEGEL:

Die Zinsen sind niedrig, die alternativen Anlagen nicht gerade attraktiv. Deshalb setzen Investoren und Eigennutzer immer stärker auf Immobilien. Experten sprechen bereits von einer Trendwende. Gerade in Ballungsräumen steigen die Preise rasant – zum Teil sogar zweistellig.

Hamburg – Der deutsche Immobilienmarkt kommt in Schwung. Niedrige Bauzinsen und der trotz Finanzkrise hierzulande weiterhin gute Ruf von Wohneigentum haben laut einer Untersuchung der Landesbausparkassen (LBS) dazu geführt, dass die Nachfrage wieder anzieht. …weiterlesen

Die Welt spricht vom “Traum”, der hierzulande und entgegen aller Trends wieder teurer wird:

Traum vom Eigenheim wird wieder teurer

Die Immobilienpreise in Deutschland klettern nach oben. Besonders teuer ist Wohneigentum in München und Heidelberg.

Die Preise für Wohneigentum in Deutschland werden in absehbarer Zeit wieder steigen. Davon sind die Makler der Sparkassen-Gruppe überzeugt, die in ihrem jüngsten Marktbericht über Wohnimmobilien in 666 deutschen Städten von einem stabilen Preisniveau berichten. „Wenn die Immobilienpreise hierzulande in Bewegung geraten, dann eher nach oben“, sagte Hartwig Hamm, Verbandsdirektor der Landesbausparkassen (LBS) in Berlin. „Die Gefahr von Preissauschlägen nach unten ist minimal.“ Man könne auch von einer „Bodenbildung“ sprechen, sagte Hamm. Für die aktuelle Studie wurden bundesweit 28.500 vermittelte Häuser verglichen. …weiterlesen

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Architektur die zeigt, was in ihr steckt!

Montag, 05. Juli 2010

Dass Architektur eine besondere Rolle im Immobilien-Marketing spielt wissen wir, ob es die Lenker und Entscheider auch wissen, lassen wir mal offen. Auf unserer Suche nach interessanten, architektonischen Konzepten, die schon von Weitem widerspiegeln was das Innere verbirgt, sind wir leider wieder mal nur im Ausland fündig geworden.

Schade eigentlich, denn angesichts der sehr aussagekräftigen Gebäude, die an ihrer bloßen Erscheinung schon erkennen lassen, zu welchem Zweck sie erbaut worden sind, haben wir wunderschön vielfältige Bilder zum Beispiel von Düsseldorf oder Berlin im Kopf. Irren wir uns? Kennen Sie ein Gebäude, dass diesen Maßstäben entspricht? Dann nichts wie hin, ein Bild gemacht und an DERFROSCH geschickt – wir verwerten Ihre Vorschläge sehr gern. Obwohl, einen hätten wir dann noch: Das MEGA-Klo!

4 von 5 Quaks für mutige Architekten und noch mutigere Stadtplaner!


Bild/Quelle: http://blog.libero.it/ravensas/7757785.html

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FROSCHKUNDE: Buenos Noches, Diego!

Sonntag, 04. Juli 2010

DERFROSCH Froschkunde zum Sonntag beschäftigt sich heute mit Diego! Diego ist ein sog. “Azurblauer Pfeilgiftfrosch” und ganz richtig, eines unserer Tierpatenkinder aus dem Erfurter Zoo.

Diego, der blaue Frosch ernährt sich hauptsächlich von kleineren Insekten. Große, mitteleuropäische Käfer, die vor Kraft, Jugendlichkeit und Charakter nur so strotzen, bricht Klein-Diego unverdaut und heulend wieder aus.

Zu Hause fühlt sich Diego halt doch am wohlsten und auch deshalb treffen wir unseren kleinen, nicht mehr als 5 cm großen, blauen Frosch in den Regenwäldern Südamerikas, auch in Argentinien, an.

Um nicht ganz und gar aufgefressen zu werden, sondert Diego über seine Hautdrüsen Gifte ab, die ihn vor Pilz-, Bakterienbefall und großen, deutschen Fressfeinden schützen sollen – klappt meistens, aber nicht immer!

Für Wagemut, überlautes Gequake und Überlebenswillen Diegos in Krisensituationen, bekommt er von uns  4 von 5 möglichen Quaks! Und jetzt ab nach Hause, Diego!

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DERFROSCH weiß wo DU stehst, und gehst!

Freitag, 02. Juli 2010

Immobilienmarketingstrategen haben ein neues Lieblingsgadget: Geodatenmarketing! Mit Hilfe ausgeklügelter Geodaten basierend auf dem Geotagging* (sprich dem Herausfiltern von Daten aus der einfachen Frage “Wer hat wo welches Bild gemacht?” und Flickr sei Dank) können Laufwege von Touristen und Einheimischen großer und kleiner Städte verfolgt und grafisch dargestellt werden. Es ist also an Ihnen, sich vorher ein Bild zu machen, ob das Hotel, Restaurant, Fitnesscenter, Autohaus, Shoppingcenter, Bürohochhaus, etc. pp. am passenden Standort geplant ist, oder eben nicht.

Oben sehen Sie die verschiedenen Laufwege von Touristen (Rot) und Einheimischen (Blau) in New York City. Hier weitere Geodaten von Hong Kong, Paris und Berlin.

Für Idee um Umsetzung 5 volle Quaks!

Bild/Quelle: http://www.flickr.com/photos/walkingsf/sets/72157624209158632/

* Beim Geotagging wird ein raumbezogener Datensatz (z. B. ein Bild, eine Website, ein Artikel) mit einer Koordinate versehen. Die Koordinate wird alsTagAttribut bzw. Metainformation beigefügt. Sie ermöglicht die räumliche Einordnung der Information. Die Daten lassen sich so zum Beispiel in einer digitalen Karte (wie z. B. Google Earth) an der richtigen Stelle platzieren. Im Internet haben sich hierfür die Begriffe Geotagging und Geocodingverbreitet. Das beigefügte Attribut wird entsprechend Geotag oder Geocode genannt. Beim Zuweisen von Koordinaten zu digitalen Bildern spricht man auch vom Geo-Imaging. Mit der Georeferenzierung von Wikipediaartikeln beschäftigt sich das WikiProjekt Georeferenzierung

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Bissiges Immobilienmarketing ist stark im Kommen!

Donnerstag, 01. Juli 2010

“Doch zu allererst steht fest, dem heutigen Immobilienmarketing fehlt der Biss! Wenn Immobilien an die Frau oder den Mann gebracht werden sollen, spielt Marketing eine große Rolle. Doch das ist nach Ansicht von Professor Stephan Kippes in Deutschland noch zu wenig professionell, und die Beteiligten bemühten sich auch nicht, neue Wege zu gehen. Der Inhaber der im deutschsprachigen Raum einzigen ordentlichen Professur für Immobilienmarketing, der an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) lehrt, kritisiert weiter, dass bei der Vermarktung der Objekte die Zielgruppenorientierung nur eine geringe Rolle spiele. Viele Objekte würden in den Prospekten und Anzeigen zudem unnötig schön beschrieben. Ein von der Hochschule zusammen mit dem Fachmagazin “Immobilienwirtschaft” und mit Unterstützung der ECE und Immobilien Scout ausgelobter Immobilien-Marketing-Award soll “einen Umdenkungsprozess bezüglich Marketingaktivitäten auf dem deutschen Markt einleiten und die Marketing-Verantwortlichen in den Unternehmen zu mehr Professionalität motivieren”, hofft Kippes. “Es kann nicht sein, dass immer erst dann in der Immobilienbranche nach dem Marketing gerufen wird, wenn das Produkt schon da ist”, kritisiert er die gängige Praxis. Schließlich sei Marketing kein Allheilmittel, mit dem sich Produktfehler kompensieren ließen.

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