Naja, zugegeben, angesichts der heutigen Headline könnte man meinen, wir beim DREMB hätten am Montagmorgen mal wieder zu tief in die Kaffeetasse geguckt, aber wir wären nicht wir, wenn an dieser Frage nicht etwas dran wäre. Zumal das auch heute wieder aufgegriffene Thema “Naming”, hier bei uns ein ganz besonders beliebtes ist!
Warum so sarkastisch – nun – und damit kommen wir zur Frage hinsichtlich der Intelligenz des Volkes; man hat sich seitens der LBBW Immobilien und der Münchener Abendzeitung eine ganz tolle Aktion ausgedacht: 4 Namen für die einzelnen Passagen unter dem Stachus? Soll sich doch das Volk was einfallen lassen, dem “Gewinner” kaufen wir dann seinen erdachten Namen für ein Preisgeld in Höhe von 1.000,00 EUR einfach ab. Ganz schön preiswert, und billig obendrein!
Angefangen hat die Geschichte, welche schließlich zu dieser Frage führte, mit den kürzlich fertiggestellten Stachus-Passagen in München. Was ansich nichts schlimmes vermuten lässt, außer vielleicht – das Baby hat bis dato noch keinen Namen, lässt sich jedoch beim näheren Hinblick, eine unschmackhafte Farce durchschmecken. Das klingt jetzt vielleicht komisch und ist es schließlich auch, also zumindest in der Kategorie “Die lustigsten Ideen für innovatives Naming im Immobilienmarketing” ist dieser Aktion die goldene Himbeere sicher!
Dem ersichtlichen Vorteil der Aktion, dem Preis, steht die Frage nach des Volkes Talent im Immobilienmarketing gegenüber. Schließlich hätte “zuviel” Demokratie in der Namensfindung auch schon mal zu Bundeskanzlern wie “Horst Schlämmer” geführt …
5 volle Quaks für kostengünstiges Naming minus 3 Quaks für schlecht getimte Demokratie = 2 Quaks!

