“Doch zu allererst steht fest, dem heutigen Immobilienmarketing fehlt der Biss! Wenn Immobilien an die Frau oder den Mann gebracht werden sollen, spielt Marketing eine große Rolle. Doch das ist nach Ansicht von Professor Stephan Kippes in Deutschland noch zu wenig professionell, und die Beteiligten bemühten sich auch nicht, neue Wege zu gehen. Der Inhaber der im deutschsprachigen Raum einzigen ordentlichen Professur für Immobilienmarketing, der an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) lehrt, kritisiert weiter, dass bei der Vermarktung der Objekte die Zielgruppenorientierung nur eine geringe Rolle spiele. Viele Objekte würden in den Prospekten und Anzeigen zudem unnötig schön beschrieben. Ein von der Hochschule zusammen mit dem Fachmagazin “Immobilienwirtschaft” und mit Unterstützung der ECE und Immobilien Scout ausgelobter Immobilien-Marketing-Award soll “einen Umdenkungsprozess bezüglich Marketingaktivitäten auf dem deutschen Markt einleiten und die Marketing-Verantwortlichen in den Unternehmen zu mehr Professionalität motivieren”, hofft Kippes. “Es kann nicht sein, dass immer erst dann in der Immobilienbranche nach dem Marketing gerufen wird, wenn das Produkt schon da ist”, kritisiert er die gängige Praxis. Schließlich sei Marketing kein Allheilmittel, mit dem sich Produktfehler kompensieren ließen.
Axel Wolfgang von der Echolot Werbeagentur in Stuttgart gibt Stephan Kippes recht. Seine Agentur beschäftigt sich seit 15 Jahren mit Immobilienmarketing. Die Macher seien von ihrem “Traum in Stein” oft so überwältigt, dass sie sich oft zu wenig dafür interessierten, wer eigentlich einziehen soll. Insbesondere fehle bei den meisten Objekten eine fokussierte Zielgruppenansprache mit einer Standortanalyse, die auch das Umfeld und den Wettbewerb mit einbeziehe. Häufig würde erst bei der Vermarktung des Objektes nach den Standortfaktoren gefragt. “Die Leute sind einfach zu sehr in ihre Immobilie verliebt und glauben, dass sich die Immobilie mit drei Mailings fast von allein verkauft”, merkt der Agenturchef kritisch an, zumal in den Mailings selbst meistens nur das Objekt beschrieben werde und nur selten darauf eingegangen werde, was der Käufer oder Mieter selbst von der Immobilie habe.”
Dieser Auszug stammt aus einem Artikel der Stuttgarter Zeitung, den Sie hier komplett lesen können, doch bevor Sie sich die Mühe machen und sich durch 3 Seiten Dauerlamentierung und Begriffserläuterungen dank Wikipedia kämpfen, es geht auch kürzer:
Immobilienmarketing hat wenig mit Werbung zu tun, ist sinnvoll, notwendig und in allen Phasen eines Projektes absolut unverzichtbar. Diese Weisheit ist nichts neues und DERFROSCH beansprucht dahergehend auch nicht die Exklusivrechte, außer vielleicht den Anspruch etwas zu tun, anstatt nur darüber zu reden.
Für die innovative Idee zum Artikel, Axel Wolfgang von ECHOLOT und Stephan Kippes für ihr uneigennütziges Engagement und die Erkenntnis, dass Immobilienmarketing kein Ding von “gestern” ist: 3 von 5 Quaks!

