Noch knapp 3 Stunden und dann sitzt, trotz früher Anstoßzeit, die halbe Nation vor den TV-Schirmen.
Archiv für Juni 2010
Fußball und die Immobilien
Freitag, 18. Juni 2010Wer hat’s erfunden?! Genau! Die Österreicher.
Freitag, 18. Juni 2010Kaum zu glauben aber wahr, unser Nachbarland zwischen den Bergen und am reißenden Bach entpuppt sich dieser Tage als innovativer Streber in Sachen Immobilienmarketing. Frei nach dem Motto: “Einer für Alle und Alle für Einen!”, agieren nun die vier größten Immobilienbewirtschafter des Landes – ASFINAG, BIG, ÖBB und Österreichische Bundesforste in einer Kooperation zur gemeinsamen Vermarktung ihrer Locations für Werbung, Filmproduktionen, Fotoshootings sowie Events.
Dank der Zusammenarbeit der großen öffentlichen Immobilienunternehmen steht nun als Ergebnis ein reich bebilderter, elektronischer Überblick über die schönsten und ungewöhnlichsten Gebäude, Landschaften und Anlagen Österreichs zur Verfügung. Das Portfolio auf www.scaut.at reicht von Forsthäusern, Stadt-Palais, Schulen und Bahnwärterhäuschen über Wälder, Berge und Seen bis hin zu Autobahnen, Zügen und Bahnhöfen. “Mit scAut zeigen wir Österreich von all seinen schönen und interessanten Seiten. Und wir machen diese Vielfalt zugänglich für die Kreativwirtschaft”, erklärt Bundesforste-Vorstand Georg Schöppl. “Gleichzeitig wollen wir durch diese Kooperation auch zusätzlichen Nutzen und Ertrag für unseren gemeinsamen Eigentümer, die Republik Österreich, schaffen.”
Froschfazit: 5 volle Quarks für die innovative, konkurrenzübergreifende Zusammenarbeit aus Österreich!
Von Immobilien und anderen menschlichen Bedürfnissen!
Donnerstag, 17. Juni 2010Achtung, jetzt kommt gleich zur Exposition ein ganz schlauer Satz, den man einfach mal auf sich wirken lassen muss, ohne vorher direkt zu wissen, um was es eigentlich geht:
Prof.Dr. Friedrich Thießen hat sich gemeinsam mit Promovent Nikolai Alexander Mader (TU Chemnitz): “…zur monetären Bedeutung der Ästhetik von Immobilien und der Ästhetik im Städtebau” mit dem Wert von “Stil” beschäftigt. Zentrales Ergebnis: “Es existiert ein Bedürfnis nach Stil, das prinzipiell unabhängig von Einkommen, Alter, Bildungsgrad oder Geschlecht ist. Dieses Bedürfnis ist offenbar einfach menschlich”.
Oha! Ach! Wirklich?! Warten Sie es ab, es kommt noch besser: ” Menschen unterscheiden sich also weniger in ihrem Bedürfnis nach Stil, als in ihren Möglichkeiten oder ihrer Bereitschaft, für Stil zu bezahlen.” Hätten Sie jetzt auch nicht gedacht, geahnt oder instinktiv gewusst, oder? Brechen wir es mal brachial herunter, und nehmen uns aus dieser Studie nur den “menschelnden” Part heraus, lässt sich also resümieren: “je mehr Kohle, desto mehr kann man davon ausgehen, dass die Hütte in der der Mensch lebt, ihm auch wirklich gefällt!”. Wie man aus dieser Studie die Kurve zu Immobilienmarketing kriegt, weiß einzig und allein Michael Schumacher, der Rest der logisch denkenden Menschheit fährt bei diesem Rennen erst gar nicht mit.
Steinzeitmodelle made by DERFROSCH
Mittwoch, 16. Juni 2010
„HEIDSCHI BUMBEIDSCHI“
Dienstag, 15. Juni 2010
Das Büro der Zukunft Spielwiese der Ideen: So stellen sich das Kreativ-Team der Bayerischen Bau und Immobilien Gruppe das Büro der Zukunft vor © Klaus HaagImmobilienmarketing-Maßnahmen made in München können interessante Namen tragen, aber „Highchiboombychi“, da muss man (Frau) erstmal drauf kommen.
So haben nämlich Susanne Arenstorff und Katharina Komann ihr Reich genannt. „Heidschi Bumbeidschi“ spricht man das aus – die Synthese aus Kinderlied-Romantik und Hightech, das alles mit atemberaubendem Ausblick. Ach ja, und dann sind da ja auch die Büros: „zen.station“ heißt eines im fernöstlichen Stil mit Buddha-Statue, „dialog.gia“ ein anderes mit knallbuntem Stehtisch für Kurzkonferenzen.
Suchen Sie es sich aus: vorm Meeting vielleicht noch eine Runde mit dem Chef auf dem Segway um die Kaffee-Wette gesprintet oder doch lieber mit der Sekretärin endlich die Kompetenzstreitigkeiten an der Carrera-Rennbahn ausgefochten? Wenn es nach dem Willen der beiden Damen geht, die im Auftrag von Schörghubers Bayerischer Bau und Immobilien Gruppe „The m.pire“ an den Mann bringen sollen – ein Ensemble von vier Campusgebäuden rund um das 22-stöckige Hochhaus „Skyline Tower“ im Norden der Stadt, 45 000 Quadratmeter Bürofläche – können die „Investitionen“ der zukünftigen Mieter in ihre Mitarbeiter nicht verspielt genug sein.
ATTENTION PLEASE! DERFROSCH WARNT!
Montag, 14. Juni 2010DERFROSCH warnt! Hier die ultimativen fünf Anzeichen dafür, dass Sie den Anschluss an die neuen Medien verpasst haben:
- 1. Sie haben eine AOL-eMail-Account und nutzen diesen für Ihr Business. Sie lachen? Lachen Sie nicht zu früh, HOTMAIL oder YAHOO-Nutzer sind genauso out, wie alle, die nach dem @ noch einen der „großen“ Provider stehen haben. It’s time for change@yourname.de
- 2. Sie nennen das Internet immer noch „Informations-Autobahn“ oder gar „world wide web“ und wahrscheinlich „surfen“ sie auch noch darin! Leute von heute gehen einfach online , „googeln“ und sind somit „drin“.
- 3. Sie können Ihren Computer nur vom Büro aus benutzen, weil der „Tower“ nicht in Ihre Arbeitstasche passt – kurz ein „Laptop“ ist für Sie nur modischer Schnickschnack! Im Zeitalter der mobilen Digitalisierung aller Gadgets kommen Sie um diese Anschaffung nicht mehr herum. Kleiner Tipp: die mit dem leuchtenden Apfel liegen derzeit ganz weit vorn!
„Floating House“
Donnerstag, 10. Juni 2010
Dieses Haus benötigt kein Immobilienmarketing – dieses Haus IST Immobilienmarketing! Dieses „Floating House“ wurde von den Architekten Vandeventer + Carlander entworfen und „steht“ derzeit im Lake Union/Seattle USA.
Allein das Bildmaterial verbreitete sich auf Grund der Einzigartig- und ja, nennen wir es beim Namen, Schönheit der Immobilie, viral innerhalb weniger Stunden weltweit und definiert auch für uns einen fleischgewordenen Marketingtraum.
Architects: Vandeventer + Carlander Architects
Location: Seattle, Washington, USA
Structural Engineer: Swenson Say Faget
Marine Engineer: Headway Marine
Residence Contractor: dBoone Construction
Float Contractor: Trend Construction
Floor Area: 2,824 SF Interior / 887 SF Exterior
Project Year: 2008
Photographs: Ben Benschneider
We like Holland! We are FeierImmobilienbiester!
Mittwoch, 09. Juni 2010Entschuldigen Sie bitte die obige Plattitüde – aber – das mit den Holland-freundlichen Überschriften, das müssen wir noch üben. Der plötzliche, auch uns überraschende, Frieden unserer Nationen basiert grotesker Weise auf dem gleichen Fauxpas wie der Unfrieden einst entstand: Fussball. Wer hätte es je gedacht, dank bayrischem Fussball sind alle Deutschen jetzt Hollandsympathisanten und Feierbiester. Außer wir, ja ganz ehrlich, wir von DERFROSCH haben ja nur darauf gewartet, dass endlich wieder Frieden herrscht, aber nicht nur weil wir Feier- sondern auch Immobilienbiester sind.






