Ganz ehrlich “Greenbuilding” und “Infrastructure financing costs” können wir uns auch noch übersetzen, aber in einer Branche, die im Benutzen von Anglizismen ganz weit vorn rangiert, kann man auch schon mal ins Schwitzen kommen. Damit dieses in Zukunft nicht mehr passiert und in Sachen “Immobilienwirtschaft” der englische Wortschatz bis ins Ultimo aufpoliert werden kann, hier unsere treffsichere Übersetzungsempfehlung: Efi – Englisch für Immobilisten!
- Efi erschien von 2004 bis 2008 in “IWR” bzw. – da zwischenzeitlich umbenannt – in “Immobilienwirtschaft”, einem marktführenden Magazin der Haufe Mediengruppe, Freiburg im Breisgau. Es handelt sich um eine vom Seiteninhaber angeregte und betreute Monatsrubrik, die über mehr als vier volle Jahrgänge hinweg lief. Der Immobilien-Kosmos bringt dem Verlag zugegangene, von diesem teils gekürzte Originalfassungen. – Vorab eine Ur-Efi, die einer biederen Schwester wich, weil tönende Konkurrenz die Redaktion nach sortierten Gegenworten rufen ließ.
Efi 1 bietet einen Husarenritt durch die Immobilienwirtschaft. Die nächste Folge widmet sich Gebilden aus Ziegeln, Mörtel, Beton. Aufbauend auf diesem Fundament, liefert die Kolumne thematische Wortlisten, bisweilen auch Geschichten. Sie dringt bis zu special purpose vehicles vor. – Motordröhnen und heiße Reifen im Immobilien-Kosmos? Lassen Sie sich überraschen. Bis dahin viel Vergnügen am Immobilienenglischkurs. Doch halt! Was heißt “Immobilie” auf Englisch … property, real estate? – Zwei Treffer; ein gelungener Einstand.
Nun, stellen wir uns beispielsweise das Woolworth Building in New York vor. Sie ist trophy, high-rise, skyscraper, kein cloudscraper (wörtlich: Wolkenkratzer). Dank Sanierung ist es ein class A building. Das property management verhütet nennenswerte Leerstände. Apropos: Facility Manager laufen in Frankfurt umher, eher ausnahmsweise in Manhattans CBD. Der Begriff ist nicht geläufig. Facility Manager deutscher Prägung gelten dort als bessere Hausmeister. Falls Sie einer sind, und Ihren US-Begleiter zwecks Beschwerde um ein Handy bitten, ernten Sie Unverständnis: mobile (phone), cell (phone) versteht er. Tipp am Rande: Bei US-Reisen benötigen Sie ein Triband, sofern Sie Heimatkontakt suchen. In der U-Bahn streikt auch das bisweilen. Gleich, ob die sich subway (US), unterground (UK) oder tube (in London) schimpft.
Na? Alles klar? Egal wie und ob, sollten einmal Unklarheiten bestehen oder die deutsche Begrifflichkeit nicht ganz sinntreffend sein – hier finden Sie garantiert die richtigen Worte!


Ein freundliches Hallo nach Erfurt,
so schön beschrieb noch niemand meine “EfI”. Danke dafür und eine gute Zeit.
Beste Grüße
Elmar Pfeiffer
Herzlichst gern geschehen! Quak!