Nie mehr Leerstand – es kann so einfach sein

Wie das geht, sagt euch jetzt der Olli:

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Keine Kommentare » Allgemein erstellt von DERFROSCH am 28. Juli 2010 | 22:48

Projektmanager aller Länder: LEST!

Ha! Jetzt aber! Jetzt kaufen und lesen wir alle ein Buch, dass uns zu echten Immobilienmarketing-Experten macht, oder? Geht es nach Professor Schulte, wissenschaftlicher Leiter der irebs IMMOBILIENAKADEMIE GmbH, die Weiterbildungsprogramme für die Bau-, Immobilien- und Finanzwirtschaft veranstaltet und insbesondere die berufsbegleitenden Kontaktstudiengänge Immobilienökonomie sowie Corporate Real Estate Management/Facilities Management anbietet, gehört sein “Handbuch Immobilien Marketing” auf die Nacht,- Schreib- und Besprechungstische aller Marketingagenturen im Immobilienbereich. Grundsätzlich gehen wir mit seinem Anliegen konform:

Die Bedeutung des Immobilien- Marketing wird angesichts der Marktentwicklung immer größer. Außerdem wird zunehmend berücksichtigt, dass jede Phase des Immobilienzyklus ein zielgerichtetes Immobilien- Marketing erfordert.

Ob aber ein 1102-Seitenlanges Handbuch ausreicht, die Apfel fallen, den Drachen steigen und die Glocke klingeln zu lassen, bleibt angesichts der existenten Resistenz mancher Projektmanager hierzulande in Sachen “Immobilienmarketing” leider fraglich! Sein Handbuch ist ohne gleichen eine lohnenswerte Investition, allerdings nur für die, die bis heute nicht begriffen haben (oder einsehen wollen), dass Immobilienmarketing eben mehr ist, als dass ein Haufen Steine eine Immobilie ergibt. 5 volle Quaks für Engagement und Wissen, dass auch wirklich welches ist!

Also, Projektmanager aller Länder: LEST!

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Keine Kommentare » Allgemein erstellt von DERFROSCH am 26. Juli 2010 | 12:36

Schief gewickelt und falsch gehängt!

Was haben Nicki Lauda, Michael Schumacher und Boris Becker gemeinsam? Ihre Konterfeis hingen gemeinsam in Dubai als Werbetestemonials für einen Immobilienfondanbieter an diversen Hochhausimmobilien. Nun, da sich dieses Projekt als gigantischer Schwindel herausgestellt hat, werden sie wohl nicht gehängt, wie in manchem Emirat böser Betrug noch geahndet wird. Dennoch, ein fader Beigeschmack bleibt. Bei den Protagonisten sicherlich genauso wie bei den um ein Vermögen geprellten Anlegern. Womit wir wieder beim DERFROSCH-Favorit, dem Naming wären und hier wieder einmal unterstreichen müssen, wie wichtig im Immobilienmarketing die Namensgebung an sich ist, und diesmal nicht nur auf der Habenseite der Immobilien sondern auch vielmehr auf der des Namensgebers.

Ausführliche Informationen zur Pleite im Namen großer Sportler und den Bemühungen der Bielefelder Staatsanwaltschaft in Verbindung mit “Alternative Capital Invest”, dem Fondanbieter mit “Millionen”-Immobilien in Dubai, lesen Sie hier.

DERFROSCH-Voting? Ganz klar: 0 Punkte!


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Keine Kommentare » Allgemein erstellt von DERFROSCH am 21. Juli 2010 | 10:19

DERFROSCH fragt: Wie doof ist das Volk?

Naja, zugegeben, angesichts der heutigen Headline könnte man meinen, wir beim DREMB hätten am Montagmorgen mal wieder zu tief in die Kaffeetasse geguckt, aber wir wären nicht wir, wenn an dieser Frage nicht etwas dran wäre. Zumal das auch heute wieder aufgegriffene Thema “Naming”, hier bei uns ein ganz besonders beliebtes ist!

Warum so sarkastisch – nun – und damit kommen wir zur Frage hinsichtlich der Intelligenz des Volkes; man hat sich seitens der LBBW Immobilien und der Münchener Abendzeitung eine ganz tolle Aktion ausgedacht: 4 Namen für die einzelnen Passagen unter dem Stachus? Soll sich doch das Volk was einfallen lassen, dem “Gewinner” kaufen wir dann seinen erdachten Namen für ein Preisgeld in Höhe von 1.000,00 EUR einfach ab. Ganz schön preiswert, und billig obendrein!

Angefangen hat die Geschichte, welche schließlich zu dieser Frage führte, mit den kürzlich fertiggestellten Stachus-Passagen in München. Was ansich nichts schlimmes vermuten lässt, außer vielleicht – das Baby hat bis dato noch keinen Namen, lässt sich jedoch beim näheren Hinblick, eine unschmackhafte Farce durchschmecken. Das klingt jetzt vielleicht komisch und ist es schließlich auch, also zumindest in der Kategorie “Die lustigsten Ideen für innovatives Naming im Immobilienmarketing” ist dieser Aktion die goldene Himbeere sicher!

Dem ersichtlichen Vorteil der Aktion, dem Preis, steht die Frage nach des Volkes Talent im Immobilienmarketing gegenüber. Schließlich hätte “zuviel” Demokratie in der Namensfindung auch schon mal zu Bundeskanzlern wie “Horst Schlämmer” geführt …

5 volle Quaks für kostengünstiges Naming minus 3 Quaks für schlecht getimte Demokratie = 2 Quaks!

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Keine Kommentare » Allgemein, DERFROSCH über Immobilienmarketing erstellt von DERFROSCH am 19. Juli 2010 | 10:27

Hörst Du sie noch schreien?

Wer jetzt ein Gewaltverbrechen vermutet, liegt leider gar nicht so falsch. Tatsächlich ist unser heutiges Thema die Umgestaltung einer geschichtsträchtigen Erfurter Immobilie. Der ehemalige Stasi-Knast, sprich das Gefängnis der ehemaligen DDR-Staatssicherheit in der Erfurter Andreasstraße mit Blick auf den Domplatz, wird für 11,5 Mio Euro durch die OFB Projektentwicklung (FFM) in ein Büro- und Verwaltungsgebäude umgewandelt, mit dem Vorteil, dass die neuen “Insassen” freien Blick auf das Dom-Severiensemble haben werden.

Sicherlich, der Ex-Knast hat eine  Menge Standort Vorteile zu bieten: Dom- und Altstadt liegen vis á vis, ausreichend Parkplätze direkt nebenan und der öffentliche Nahverkehr mit einer seiner zentralsten Haltestellen in Erfurt ist nur einen Katzensprung entfernt. Hier sieht die OFB auch die prädestinierten Merkmale seiner Immobilie und hofft mit diesen Arztpraxen, Anwälte und andere gewerbliche Mieter zu finden.

Wie die Immobilienzeitung berichtet, erfolgte nun die Freigabe der Immobilie durch die Stadt Erfurt, ist mit dem Schlussstrich unter einem Jahre andauernden Diskurs gleich zu setzen. Rund 7.300 qm Fläche galt es zu verteilen und die OFB hat mit rund 3.700 qm davon mehr als die Hälfte davon zur Umgestaltung zugesprochen bekommen. 650 qm im ehemaligen Kommandantenhaus gehen nach der Sanierung, die im September 2011 abgeschlossen sein soll, an eine polizeiliche Beratungsstelle und den Kontaktbereichsbeamten. Auf den verbleibenden knapp 3.000 qm Fläche wird eine Gedenk- und Bildungsstätte unter der Trägerschaft der Stiftung “Gedenken – Erinnern – Lernen. Thüringer Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur” errichtet.

Ob diese Maßnahmen allerdings ausreichen, auch den zukünftigen, gewerblichen Mietern in diesem Gebäude, den Zugang zu diesem und seiner Geschichte im wörtlichsten Sinne, zu gewährleisten, in dem man die Gefängnismauer einreißt und eine große, helle Lobby als Entree baut, bleibt den neuen “Insassen” nur zu wünschen.

DERFROSCH urteilt im Namen des Immobilienmarketing und 3 von 5 möglichen Quaks, nicht als Wertung, sondern vielmehr als Denkanstoß.

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“Woanders is auch Scheisse!”

Okaaaayyyyyhhh! Kann man machen, muss man aber nicht. Auf 4 großen, typischen Plakatwänden am Straßenrand in der beschaulichen Gemeinde Bönen, verkündet Immobilienmakler Schmidt sein Heimatort Bönen sei auch nicht besser als andere. Nur bedient er sich nicht den prosaischen Möglichkeiten der Deutschen Sprache, nein, er schreit förmlich hinaus, dass es woanders auch “Scheiße” (O-TON!) sei.

“Woanders sind die Nutten auch nicht billiger als bei uns!”, wäre wohl die adäquate Antwort auf Stephan Schmidt’s, wie gesagt Immobilienmakler in Bönen, derzeitige Marketing- ähm Anzeigenkampagne.

Gemäß dem Motto “Sex sells!”, sprich, einfach platt und ordinär verbal zu entgleisen, hat es Herr Schmidt geschafft, das Sommerloch diverser regionaler Blätter mit seinem “Scheiß” zu füllen. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle, immerhin lässt sich sein Motto dann auch auf seine Internetpräsentation anwenden: “Andere Immobilienwebsites sind auch Scheiße”…

Kopfschüttelnde 0 von 5 möglichen Quaks für sog. Immobilienmarketing, dessen Verzweiflungsschreie noch hier bei uns zu hören sind.

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Keine Kommentare » Allgemein erstellt von DERFROSCH am 15. Juli 2010 | 14:24

Mein Haus! Mein Auto! Mein Autohaus?

Ohha! Aus Architektur wird Carchitektur und überhaupt, ist es mal wieder ein Österreicher, der bei DERFROSCH so richtig Eindruck hinterlassen hat. Einen positiven wohlgemerkt und das schafft nicht jeder. Ingenieur Markus Voglreiter, seines Zeichen Stadtbaumeister und architektonischer Feingeist mit unternehmerischen Dependancen in Salzburg und Wien, hat in diesem Projekt seine Vorliebe für den VW Beetle ganz und gar wirken lassen. Von außen mag das “Autohaus” fast putzig wirken, innen entfaltet es unerahnte, räumliche Möglichkeiten. Genutzt wird  “The Car”, so sein offizieller Name, derzeit als Restaurant, Bar und Café.

DERFROSCH vergibt für diese, über Landesgrenzen hinaus Aufsehen erregende Architektur mit erhöhtem Marketingpotential und proportional eher niedrigem Immobilienmarketingbedarf, 4 von 5 möglichen Quaks.

Bild/Quelle: http://www.inewidea.com/2010/06/07/31395.html

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Keine Kommentare » Allgemein erstellt von DERFROSCH am 14. Juli 2010 | 10:59

Raus aus der Platte! Rein in die Platte!

Die Platte, und damit ist jetzt nicht der gute alte MP3-Vorgänger in Vinyl, sondern vielmehr der ostalgische, aber in West- wie Ostdeutschland gleichermaßen verpönte und vorhandene “Plattenbau” gemeint. Dabei gibt es doch Wege und Mittel, die achso ungeliebte und vorverurteilte Wohnscheibe attraktiv und interessant unter die Leute zu bringen. Uns ins Froschauge gesprungen und somit DERFROSCH auf Guerillataktische Marketingmaßnahmen und Ideen gebracht, hat dahingehend die Kunst von EVOL.

Als eigentlich studierter Produktdesigner, zählt die Sprühdose seit über 15 Jahren zu EVOLs Lieblingsarbeitsmitteln, seit 2003 in Verbindung mit aufwändigen, mehrschichtigen Schablonen. Am bekanntesten sind sicherlich die zu Plattenbauten umgestalteten Stromkästen im öffentlichen Raum. www.evoltaste.com

Für effektvolle Kunst, die Assoziationen schafft, in Erinnerung bleibt und überaus vital ist 4 von 5 Quaks!

Bild/Quelle: http://www.inewidea.com/2010/04/14/30208.html#more-30208

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Keine Kommentare » Allgemein erstellt von DERFROSCH am 13. Juli 2010 | 12:47

Günter Behnisch ist tot – Ein Nachruf:

Günter Behnisch sei am Montagmorgen im Alter von 88 Jahren gestorben, sagte sein Sohn Stefan Behnisch und bestätigte damit Informationen der „Stuttgarter Zeitung“. Behnisch galt als einer der führenden deutschen Architekten der Moderne, unter anderem bekam er mehrfach den Deutschen Architekturpreis. Weltweite Bekanntheit erlangte er 1972 durch den Bau des Münchner Olympiastadions.

Den ganzen Artikel hier lesen. Weitere Informationen zu Günter Behnisch und sein Wirken auch hier.

Olympiapark München

Bild: Hannelore Dittmar-Ilgen / pixelio.de

Quelle: stj/dpa

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Keine Kommentare » Allgemein, DERFROSCH über Architektur erstellt von DERFROSCH am 12. Juli 2010 | 19:43

Disteln für die Mieter, Sonnenblumen für den Herren! Mieterkommunikation in der Schweiz!

Wer hat’s erfunden? Richtig! Die Schweizer. Das Bergvölkchen rund ums Matterhorn, genauer gesagt in Winterthur, ist in Aufruhr. Warum ist schnell erklärt, der ortsansässige “Immobilienkönig” Bruno Stefanini hat per zweiseitigem Diktat seine Mieter aufgefordert, sie sollen doch bitte im Rahmen einer gesetzlich vorgeschriebenen Datenerfassung ihre Wohnungen ausmessen, auf den Zentimeter genau. Da rührte sich dann doch tatsächlich Widerstand und Bruno Stefanini, ihm gehören gleich 4 Schlösser UND Greta Garbos Rolls Royce, fühlt sich missverstanden und seine Mieter mehr zur Rage als zum Ausmessen ihrer Wohnungen angeregt.

Winterthur/Schweiz

Klingt alles komisch? Ist es aber nicht. Denn im Zeitalter der effektiven Mieterkommunikation darf ein Fauxpas solchen Ausmaßes einfach nicht passieren – Missverständnis hin oder her. Wahrscheinlich ist die Schweiz einfach nicht groß und der Umsiedlungswillen der als gemütlich verschrieenen Almansiedler nicht ausgeprägt genug, hierzulande, würde solch hirarischer Umgang mit Mietern böser bestraft werden, denn da heißt – Leerstand – das magische Wort.

DERFROSCH hat für des schweizerischen Vermieters Kommunikation mit seinem höchstem Gut, dem Mieter, keinerlei Quaks übrig. Wir sind uns sicher, der Ton macht die Musik, die Worte den verbalen Blumenstrauss und mit ein paar mehr “Sonnenblumen” anstatt Disteln im “Blumenbukett”, hätten die Mieter wahrscheinlich auch die Grundrisse auf Rosenpapier gezeichnet. Aber wer hat’s erfunden, … genau!

Bild/Quelle: michael berger / pixelio.de

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Keine Kommentare » Allgemein, DERFROSCH über Immobilienmarketing erstellt von DERFROSCH am 12. Juli 2010 | 14:16